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2 Min. Lesezeit Rheumatologie

🟠 ∙∙ Gonarthrose / Kniearthrose / Arthrose des Kniegelenks

Gonarthrose: Diese Mindmap bietet umfassendes Wissen zu Ätiologie, Diagnostik, Klinik & Therapie der Kniearthrose für Medizinstudierende & Ärzte.

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KI-generierte Zusammenfassung der MindMap:

Definition und Einteilung der Gonarthrose

Die Gonarthrose, auch als Kniearthrose oder Arthrose des Kniegelenks bekannt, ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels im Knie gekennzeichnet ist. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Knieschmerzen im Erwachsenenalter und kann in bestimmten Berufen mit hoher Kniebelastung (z.B. Fliesenleger, Gärtner) als Berufskrankheit anerkannt werden.

Einteilung nach betroffenem Kompartiment

Die Gonarthrose wird je nach Lokalisation des Knorpelschadens im Kniegelenk eingeteilt:

Symptome der Kniearthrose

Die Symptomatik der Gonarthrose entwickelt sich typischerweise langsam und schleichend.

Initiale Symptome

Symptome im weiteren Verlauf

Aktivierte Gonarthrose

Eine aktivierte Gonarthrose stellt eine akute entzündliche Episode dar, die durch eine Reizung der Gelenkinnenhaut (Synovialitis) ausgelöst wird. Sie ist durch folgende Zeichen charakterisiert:

Diagnostik bei Gonarthrose

Körperliche Untersuchung

Die klinische Untersuchung ist ein zentraler Bestandteil der Diagnostik. Wichtige Befunde sind:

Bildgebende Verfahren

Die Röntgenaufnahme des Kniegelenks in zwei Ebenen unter Belastung ist das Standardverfahren zur Bestätigung der Diagnose. Typische radiologische Arthrosezeichen sind eine Gelenkspaltverschmälerung, subchondrale Sklerosierung, Osteophytenbildung (Knochenanbauten) und Geröllzysten. Ergänzend können Sonografie, MRT oder CT zum Einsatz kommen, um Weichteilstrukturen und den Knorpel detaillierter zu beurteilen.

Therapie der Gonarthrose

Die Behandlung zielt primär auf die Schmerzlinderung, den Funktionserhalt und die Verbesserung der Lebensqualität ab.

Konservative Therapie

Die Basistherapie umfasst nicht-medikamentöse und medikamentöse Maßnahmen. Dazu gehören Physiotherapie zum Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, physikalische Maßnahmen (Kälte/Wärme) und die bedarfsweise Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zur Schmerz- und Entzündungshemmung.

Interventionelle und operative Therapie

Bei unzureichendem Erfolg der konservativen Maßnahmen kommen operative Verfahren in Betracht:

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